Wer Schmetterlinge lachen hört, weiß wie Wolken schmecken...

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Kinder, es ist Sommer!


Sommerkind(er) online




Ich bin :


Let me tell you about the night where angels dance and angels die (...) don't you try to hold it back the deepest flame burns always black


(The 69 Eyes - Hand of God)



Faszination Musik...

This is the end Beautiful friend This is the end My only friend, the end
(The Doors - The end)

But you can't turn back the time It always gonna wait on the line
Some may wish never to be born Wastin' the dawn
(The 69 Eyes - Wasting the Dawn)

Und ich hebe die Arme um zu seh'n ob die warme Nachtluft mich trägt

(Wir sind Helden - Du erkenst mich nicht wieder)

Was war und ist, kommt und bleibt Es tut uns nicht leid So sieht's aus - unterm Strich: Es tut uns nicht leid

(Kettcar - 48 Stunden)


Aufstehen, atmen, anziehen und hingehen. zurückkommen, essen und einsehen zum schluss: dass man weiter machen muss

(Kettcar - Landungsbrücken raus)


Die dinge, die wir sehen, und die dinge, die wir wollen, sind 2 paar schuhe.
nur bitte was für ein Verständnis von erkennen und Erkenntnis, wenn ich sage: Geld allein macht auch nicht glücklich aber irgendwie doch besser im Taxi zu weinen als im HVV-Bus, oder nicht?
und wer hält was er verspricht, wenn er nicht glaubt was er sagt? ich hab zuerst gefragt!

(Kettcar - Im Taxi weinen)


Unsere Schwingen bewegen sich, sie klingen bewegendlich wie ein Flugzeug beim Start, es trägt uns aus der Gegenwart.

Man wird doch wohl mal träumen dürfen? Und irgendwann sind dann mal wir dran.

(Sportfreunde Stiller - Träumen dürfen)


Dieses bild, das ihr habt, das soll ich sein.
wenn ihr wollt bleibe ich hier oder nicht und das hiersein kommt zu mir (...)
ich dreh mich schweigend um und mein spiegelbild verliert sich im fenster vor dem der regen applaudiert.

(Kettcar - Hiersein)

Ich weiß die Zeit verfliegt, begibt man sich dorthin wo man bisher noch nicht war. Ist es wahr oder nur im Traum? Nein wir schlafen nicht. Lass uns Wellenreiten gehn.
Kein Augenblick mehr ohne das Gefühl von heute morgen.

(Sportfreunde Stiller - Wellenreiten)

Ich würd so gerne das Meer sehn
Würd so gern in die Weite sehn Möwen fliegen, ich bleib liegen (...) Würd so gern in die Weite sehn Und ich lausche dem Rauschen
Immer mehr sehn, mehr vom Meer sehn
Denn Zeit gibts hier keine Und ihr wisst schon was ich meine

(Der Junge mit der Gitarre - Meer sehen)


The truth is you could slit my throat and with my one last gasping breath I'd apologized for bleedin' on your shirt

(Taking Back Sunday - You're So Last Summer)


I'd chime in with a 'Haven't you people ever heard of closing a goddamn door?!' It's much better to face these kinds of things with a sense of poise and rationality

(Panic! At The Disco - I Write Sins Not Tragedies)



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Sammlung von eigenen Gedanken zu Themen und Texten.
Entstanden als Hausaufgaben oder Zufallsprodukte.



Die Schönheit der Chance


Augen sehen hinüber
blicken hinab
Die Straße hinunter

Ein kurzes Stocken -
unsicher, suchend
noch einmal hinüber

hilflos im Regen

‚Kommen Sie her, hier ist es trocken.’
‚Haben Sie kurz Zeit?’

Sie ist fremd
sucht den Weg
Er sucht das Glück

Sie fragt nach seinem Namen
Er fragt nach der Zeit

zu zweit
nicht mehr im Regen

(01.05.2006)


Begegnung

Das ist er. Natürlich wieder 10 Minuten zu spät.
Der Fahrer unfreundlich, die Fahrgäste ungeduldig.
Ich sehe einen einzigen freien Platz
und da ich als letzte einsteige,
zögere ich nicht lange,
ihn zu meinem Platz zu machen.
Es ist warm und die Sonnenstrahlen,
die von außen durch die Fensterscheiben dringen
zeigen den Tanz der Staubkörnchen
über den durchgesessenen Polstersitzen.
Ich lehne mich zurück und betrachte die Straßen.


An machen Tagen mag ich meine Stadt.
Dann fühle ich mich glücklich. Glücklich in jeder Beziehung.
Dann fällt mir die Schönheit der Gebäude auf,
das lebendige Licht zwischen den vielen Bäumen
und die Ruhe, die der Fluss
inmitten der Menschenmassen ausstrahlt.
An solchen Tagen bin ich unbekümmert.
Ziellos. Planlos.
Ich lebe vor mich hin und bin zufrieden damit.


Hinter mir sitzen zwei kleine Jungen.
Einer von ihnen hält einen Game Boy in der Hand.
Sie diskutieren lautstark über das Spiel.
Im Grunde sind sie auch unbekümmert.
Was sie interessiert ist die Frage,
wo sie den letzten Schlüssel zum nächsten Level finden.
Ich erinnere mich daran, dass auch ich mal so war.
Unbekümmerte Jugend. Dauerzustand.
Aber in diesem Moment für mich eine zu laute
und wortreiche Art, dieses Gefühl auszuleben.
Ich beschließe Musik zu hören.


Das ist meine Möglichkeit vor dem aufdringlichen
und ununterbrochenen Stress zu fliehen.
Für ein paar Minuten die Augen schließen
und sich vorstellen, wie es wäre.
Ein anderer Ort, andere Menschen, ein anderes Leben.
Manchmal stelle ich nach diesem Vergleich fest,
dass ich gar nicht tauschen möchte;
oft genug kommt mir ein anderes Leben
jedoch erstrebenswerter vor.


Ich sitze hier jetzt seit gut 20 Minuten
und der Platz neben mir ist frei.
Wie lange schon? Das weiß ich nicht.
Die alte Dame neben mir gehörte nicht zu den Menschen,
die schon auf den ersten Blick
etwas Interessantes an sich haben.
Der Junge, der jetzt zielstrebig
auf den freien Platz zugeht, schon.
Ich mustere ihn kurz und stelle fest,
dass er mir sympathisch ist.
Auf den ersten Blick. Er setzt sich.
Kurz darauf schaut er mich an und sagt:
„Schönes Wetter heute.“


Ich stelle mir vor, wie verwirrt ich auf ihn wirken muss.
Mit solch einem Satz hatte ich nicht gerechnet.

Über das Wetter wird in schlechten Filmen gesprochen.
Dann, wenn die Themen ausgehen
oder eine Situation unangenehm wird.
Das hier kommt mir offen und freundlich vor.


„Ja“, sage ich. „Fast wie im Hochsommer.“
Er nickt und fragt mich, ob ich den Sommer mag.
Wir kommen ins Gespräch. Sehr schnell und einfach so.
Das passiert mir sonst nie.


Normalerweise hetzen die Menschen an mir vorbei.
Teilnahmslos. Anonym.
Sogar im Bus, wo man zumindest für kurze Zeit
nicht weiterlaufen kann, entstehen keine Gespräche.
Jeder lebt für sich.
Du siehst Menschen und du fragst dich, wie sie wohl leben.
Wenn dir jemand besonders auffällt,
dann fragst du dich vielleicht „Was war das?“
und du denkst dir „Vielleicht dein Lebensglück.“
Aber wie die kurze Begegnung verfliegt auch der Gedanke.


Heute ist es anders. Ich erfahre seinen Namen, sein Alter.
Er erzählt aus seinem Leben.
Je mehr er bereit ist, mit mir zu teilen,
desto mehr erfährt er von mir.
Es ist ein Nehmen und Geben von Worten.
Wir haben längst festgestellt,
dass wir an der gleichen Haltestelle aussteigen müssen.
Mit einigen anderen Fahrgästen drängen wir uns hinaus
in den Strom der Menschen.

Hinaus in die Stadt zwischen Hunderte von Unbekannten
und ihren Lebensgeschichten.
Ich kenne einen Teil seines Lebens,
er kennt einen Teil meines Lebens.
Spontan beschließen wir, zusammen etwas trinken zu gehen.
Wir entscheiden uns für den Biergarten an der Ecke.


Monate später denke ich nach über diese Begegnung.
Ein Zufall.
Aber ein Tag, der den Beginn
einer langen Freundschaft darstellen sollte.
Zwei Menschen. Eben noch jeder für sich.
Doch dann nebeneinander, ruhig im Meer der Hektik.

(01.05.06)




Es wird schon wieder
sagten Sie
Natürlich
sagte ich.
Gut
sagten Sie (und nickten zufrieden)
Schlimmer kann es nicht mehr kommen
sagte ich
Irren ist menschlich -
sagte mein Schicksal



Er.
sie.
einzeln verloren.
zusammen allein.
Sich selbst im Weg stehen.
und am Ende? - nur die Frage nach der
VERNUNFT.



Wenn die Liebe nachdenkt
hasst Sie sich selbst.



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